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Beliebete Ferienregionen in Italien:
Rom
Rom. Nach dem Mythos wurde die Stadt von Romulus und Remus
gegründet. Die Stadt hat historische Zeiträume
durchlebt, weswegen ihre Bezirke eine Mischung der alter,
mittelalterlicher, und moderner Gebäuden sind. Ursprünglich
war es um sieben mythische Hügel errichtet: Kapitol,
Quirinal, Viminal, Esquilin, Caelius, Aventin und Palatin.
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Highlights von Rom:
Foro Romano
Geschäftszentrum, Mittelpunkt des politischen Lebens der Republik, religiöses
Zentrum des heidnischen Kults, monumentaler, mit Triumphbögen und Tempeln
gespickter Platz, Versammlungsort - das am Fuße des Kapitolshügels liegende
Forum Romanum war während der ganzen Antike das Zentrum des öffentlichen Lebens
in Rom. Die sumpfige Niederung inmitten der sieben Hügel, die von den Latinern und Sabinern besiedelt waren, wurde rasch Versammlungsort der Dorfältesten, um gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Dies ist der Ursprung des heute sichtbaren Forums, auf dem bald Tempel und öffentliche Gebäude errichtet wurden. Nach dem Niedergang des Kaiserreichs wurde das Forum verlassen und verkam zu einem Ruinenfeld, das Baumaterial zum Errichten neuer Häuser spendete und wo das Vieh weidete. Man nannte es daher auch Campo vaccino, "Kuhweide"! Mit der Renaissance entwickelte sich ein neues Interesse an den Ruinen der Antike. So erblühten in den alten heidnischen Tempeln neue Kirchen, die Großen dieser Welt schmückten ihre Wohnungen mit vom Boden aufgelesenen Statuen - man musste nur etwas graben, um sich zu bedienen! Seriöse archäologische Ausgrabungen und Freilegungsarbeiten wurden erst am Anfang des 19. Jh.s unternommen. Heute bilden verwitterte Mauern, Säulenreihen, Tempelreste und Kirchen eine prächtige Landschaft, besonders vom Palatin aus. Dem unwiederbringlichen Zerfall durch die Zeiten zum Trotz bleibt der etwas melancholische Eindruck von der Großartigkeit einer vergangenen Kultur.
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Foro Traiano
Dieses größte, schönste und besterhaltene der Kaiserforen wurde 113 von Kaiser
Trajan eingeweiht. Für seine Errichtung waren kolossale Arbeiten nötig. Man
musste sogar den Quirinalshügel teilweise abtragen und einebnen. Das eigentliche Forum erstreckte sich von den Märkten bis zum Cäsarforum. Erhalten sind Reste der kleinen, den Platz begrenzenden Exedren und der Basilica Uppia. Hinter der Basilika befanden sich zwei Bibliotheken, in deren Mitte sich die Trajanssäule erhob. Die von Apollodorus von Damaskus gestaltete Säule ist 38 m hoch und stellt in über 100 Reliefszenen, die spiralförmig die 17 Marmortrommeln emporsteigen, Trajans Krieg gegen Dakien dar. Es handelt sich nicht nur um ein künstlerisches Meisterwerk, sondern auch um ein außerordentlich wichtiges historisches Dokument, denn die Details sind mit großer Genauigkeit wiedergegeben. An der Spitze der Säule musste der Kaiser dem Apostel Petrus weichen. Die Trajansmärkte geben einen Eindruck davon, wie das römische Leben in der Antike gewesen sein mag. Die 150 bestens erhaltenen Läden an einem Hang des Quirinals liegen halbkreisförmig auf verschiedenen Terrassen über dem Forum. Die Via Biberatica mit ihrer antiken Pflasterung führt durch die Märkte hindurch. Apollodorus von Damaskus entwarf die Anlage, und heute ist man daran, das Ganze als eine spannende Reise in die Vergangenheit zu gestalten.
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Piazza Venezia
Hin und wieder Demonstrationen, der tägliche Stau: Auf diesem weitläufigen Platz
regieren die Hupen wütender Autofahrer, das Geknatter der unzähligen Vespas, das
Dröhnen der Busse, der Lärm eines chaotischen Verkehrs (nur wenn Sie lebensmüde
sind, sollten Sie ihn überqueren!) und das ständige "Pronto" als Antwort auf das schrille Geklingel der Telefonini. Dies ist der Ort, an dem jeder vorbeikommt. Und in der Renaissance war es doch noch so ein stiller, kleiner Platz...
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